By : FernstudiumSuche 05/11/2017 Comments off

Zeitmanagement im Studium: Prinzipien – Teil 2

Eine der größten Herausforderungen im Fernstudium ist die richtige Organisation und Planung: Ohne Zeitmanagement geht nichts! Das gilt sowohl für die verschiedenen Aspekte deines Alltags, die es zu kombinieren gilt (Job, Studium, Beziehung, Freunde, …), wie auch für die Lerninhalte und Aufgaben im Studium selbst. Wie aber funktioniert ein gutes Zeitmanagement?

Wer sich informiert, findet haufenweise Tipps. Ein Klassiker ist sicherlich das Pareto-Prinzip, das auch 80-zu-20-Prinzip genannt wird. Es ist nach dem italienischen Ökonom und Soziologen Vilfredo Pareto benannt, der feststellte, das sich viele Phänomene auf diese Verteilung zurückführen lassen: Etwa, dass zur damaligen Zeit etwa 20% der Bevölkerung 80% des Bodens besaßen.

Dieses Phänomen wird gerne auf verschiedene Aspekte übertragen, etwa in der Wirtschaft (80% des Umsatzes wird von 20% der Kunden generiert). In Bezug auf das Thema Zeitmanagement bedeutet es: Oftmals werden mit 20% des Aufwands schon 80% der Leistung erzeugt.

Das Pareto-Prinzip ist vor allem eins: Eine Aufforderung, sich nicht zu verzetteln.

Überlege dir immer wieder aufs Neue, welche Aufgaben/Lerninhalte tatsächlich wichtig sind und fokussiere dich auf diese. Niemand kann alles wissen, das liegt in der Natur der Sache. Daher ist es entscheidend, zunächst einen Überblick zu erhalten, Zusammenhänge zu verstehen und dann nach und nach tiefer in die Themen einzusteigen. So weißt du, was auf jeden Fall sorgfältig erledigt werden sollte und was vernachlässigt werden kann.

Falls dir priorisieren manchmal schwer fällt, solltest du dir auch das Eisenhower-Prinzip einmal anschauen: Es wird auch Eisenhower-Matrix genannt, weil es darum geht, Aufgaben nach zwei Bereichen zu kategorisieren: Einmal um den Faktor Wichtigkeit und einmal um Dringlichkeit. Manche Aufgaben sind ganz klar weniger wichtig und weniger dringend und können daher auf die lange Bank geschoben werden. Auch klar ist: Was dringend und wichtig ist, gehört sofort erledigt.

Idealerweise sollten in diesem Fenster allerdings nur wenige Aufgaben stehen – das gelingt dir, wenn du die Dinge bereits bearbeitest, solange sie wichtig, aber noch nicht dringend sind. Die Deadline für eine Hausarbeit beispielsweise steht schon frühzeitig fest. Wirklich gut wird die Arbeit vermutlich nur, wenn du sie bereits angehst, solange sie noch eine nicht-dringend-aber-wichtig-Aufgabe ist.

Welche Prinzipien sind also tatsächlich wichtig?

  • Schreibe deine Aufgaben regelmäßig auf, so behältst du den Überblick.
  • Sortiere sie nach Wichtigkeit und Dringlichkeit – und räume vor allem den wichtigen Dingen Zeit ein, auch wenn sie noch nicht eilig erscheinen
  • Denk an Pareto: Du kannst nicht alles wissen/schaffen. Sei sorgfältig bei wichtigen Dingen – und verzettle dich nicht bei den unwichtigen.

➨ Hier gehts zum ersten Teil der Reihe „Effektives Zeitmanagement im Fernstudium – Teil 1“.

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